Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe - Diasporahilfe der Priester

Das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe unterstützt Priester und Diakone in Nordeuropa.

 

Beauftragter des Diaspora-Kommissariates ist der Erzbischof von Paderborn. Er nimmt die Aufgabe mit den Bischöfen von Fulda und Osnabrück wahr.

Das Diaspora-Kommissariat hat die Aufgabe, Priester und Diakone im Bereich der Nordischen Bischofskonferenz sowie mit einem Anteil von 15 % der Vergabemittel in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen.

Durch die festgesetzte Abgabe in Höhe von 1 % des Gehaltes ermöglicht jeder Priester in jeder deutschen Diözese die dringend notwendige Hilfe für Mitbrüder in der Diaspora.

Die zur Verfügung stehenden Mittel werden durch den Vergabeausschuss verteilt. Zu diesem gehören jeweils ein Beauftragter der drei Bischöfe sowie drei Delegierte der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte. Mitglieder des Vergabeausschusses sind derzeit als Vertreter der Bischöfe:

  • Generalvikar Hardt, Vorsitzender, Erzbistum Paderborn
  • Generalvikar Paul, Bistum Osnabrück
  • Pfarrer Thomas Renze, Bistum Fulda

zudem als als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte:

  • Pfarrer Klaus Hoheisel, Bistum Passau
  • Pfarrer Alfred Manthey, Bistum Münster
  • Dechant Carsten Menges, Bistum Hildesheim

sowie:

  • Herr Pfarrer Dr. Christian Hartl (Erzbistum München und Freising, Hauptgeschäftsführer von Renovabis) als ständiger Gast.

 

Geschäftsführer des Diaspora-Kommissariates ist Monsignore Georg Austen.

 

 

 

Weitere Informationen

Historische Hintergründe des Diaspora-Kommissariats
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Ordnung und Beschlüsse
DK-Ordnung und Beschlüsse.pdf
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2015: 5,4 Millionen Euro für Priester und Diakone

Diaspora-Kommissariat beschließt Mittelvergabe 2015


Mit fast 5,4 Millionen Euro unterstützt das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe/Diasporahilfe der Priester im Jahr 2015 Priester und Diakone in Mittel-, Ost- und Nordeuropa. Das beschlossen die Mitglieder des Vergabeausschusses des Diaspora-Kommissariats in Paderborn.

 

Die Priester und Diakone der Nordischen Bischofskonferenz werden mit 4,7 Millionen Euro gefördert. Mit weiteren rund 710.000 Euro werden die Seelsorger in Mittel- und Osteuropa unterstützt. Der größte Teil der Mittel, 2,5 Millionen Euro, wird für die Gehälter der Priester in Nordeuropa benötigt. Aufgrund fehlender Eigenmittel und mangels staatlicher Unterstützung können die nordeuropäischen Bistümer ohne diese Gehaltszuschüsse ihre Priester nicht in ausreichender Weise finanzieren. „Die Kirche in Skandinavien ist im Aufbruch. In einigen Ländern, z. B. in Norwegen, wächst sie dabei so stark wie sonst nirgendwo in Europa. Trotzdem ist sie in diesen Ländern eine materiell arme Kirche und auf die Solidarität der deutschen Katholiken angewiesen. Die Unterstützung durch das Diaspora-Kommissariat ist ein starkes Zeichen der Solidarität von Priestern für Priester“, sagte der Geschäftsführer des Diaspora-Kommissariats, Monsignore Georg Austen.

 

Zudem finanziert das Diaspora-Kommissariat mit 300.000 Euro Fahrzeuge, die Priester in ihren riesigen Flächengemeinden in Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Island dringend benötigen. Mit 1,9 Millionen Euro werden der Bau und die Instandhaltung von Priesterwohnungen in Nordeuropa gefördert.

 

Seit 2014 werden die bewilligten Projekthilfen wie Gehaltsunterstützungen, Motorisierungshilfen und Bauhilfen, zweckgebunden über das Bonifatiuswerk geleitet. Die Geschäftsführung und Verwaltung des Diaspora-Kommissariats sind dem Bonifatiuswerk angegliedert, so dass auch so eine laufende Projektbegleitung gewährleistet ist. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden durch den Vergabeausschuss verteilt. Dieser setzt sich zusammen aus Vertretern der Bischöfe (Paderborn, Fulda und Osnabrück), der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte und des Bonifatiuswerkes.

Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe
- Diasporahilfe der Priester
Ansprechpartner
Kamp 22, 33098 Paderborn

 

Bankverbindung:

Bank für Kirche und Caritas, Paderborn
IBAN: DE46472603070013550300
BIC: GENODEM1BKC

Seit 2014 werden die Mittel des Diaspora-Kommissariats zweckgebunden über das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken bearbeitet und eingesetzt. MEHR