Einnahmen und Ausgaben im Überblick
Seit mehr als 50 Jahren unterstützt das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe die Diaspora-Gebiete in Nordeuropa. 1974 wurden die Bistümer der Nordischen Bischofskonferenz in den Ländern Dänemark (Diözese Kopenhagen), Finnland (Diözese Helsinki), Island (Diözese Reykjavík), Norwegen (Prälatur Tromsø, Prälatur Trondheim und Bistum Oslo) sowie Schweden (Bistum Stockholm) in den Förderkreis aufgenommen.
Dort leben Katholikinnen und Katholiken in einer extremen Minderheitensituation, wobei die Zahlen von Region zu Region schwanken. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung beträgt im Bistum Helsinki 0,3 Prozent, im Bistum Kopenhagen 0,9 Prozent, im Bistum Stockholm 1,2 Prozent und in der Diözese Reykjavík 4,0 Prozent. In Norwegen verteilt sich der Katholikenanteil so: Prälatur Tromsø 1,5 Prozent, Prälatur Trondheim 7,6 Prozent, Bistum Oslo 4,6 Prozent (Quelle: nordicbishopsconference.org).

Aufgrund fehlender Eigenmittel und mangels staatlicher Unterstützung können viele nordeuropäische Bistümer die Priestergehälter, bauliche Maßnahmen und Fahrzeuge nicht allein finanzieren und sind dringend auf diese solidarische Hilfe angewiesen.

Das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe stellte dem katholischen Mittel- und Osteuropa-Hilfswerk Renovabis 2025 für die Priester, Diakone und Ordensleute in Mittel- und Osteuropa etwa 628.000 Euro Gehaltsunterstützung zur Verfügung. Renovabis unterstützte sie mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro.
PDF Rechenschaftsbericht 2025
PDF Rechenschaftsbericht 2024
PDF Rechenschaftsbericht 2023
PDF Rechenschaftsbericht 2022
PDF Rechenschaftsbericht 2021